Wiedereröffnung der Ausstellungen am 24. April

Die Winterpause ist vorbei und es gibt zwei neue Ausstellungen. Letzten November konnten wir erstmals das 2. OG des Hochbunkers öffnen und haben dort eine neue Ausstellung zu virtuellen Synagogen aufgebaut. Mithilfe von Computer Rekonstruktionen zeigen wir 25 Synagogen, die im Nationalsozialismus von Nazis zerstört wurden. Es ist auch möglich die Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft die früher an der Stelle des Hochbunkers in der Friedberger Anlage stand mithilfe einer VR-Brille von innen zu sehen.

Rafael Herlich ist auch wieder mit seiner Ausstellung Jüdisches Leben in Deutschland zurück. Seine Bilder waren im Winter im Kloster Eberbach zu sehen. Wir haben sie neu aufgehängt und es ist eine ganze Reihe an schwarz-weiß Portraits neu hinzugekommen.

Wir freuen uns besonders über zwei nicht alltägliche Führungen: unser Ehrenmitglied und Zeitzeuge Majer Szanckower wird durch unsere Ausstellung zu Displaced Persons im Lager Föhrenwald führen und die Kuratorin Judith Freise wird durch die Ausstellung Verfolgte Frankfurter jüdische Musikerinnen und Musiker führen.

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Redebeiträge zur Eröffnung der Synagogen Ausstellung

Foto: Eröffnung der Ausstellung „Synagogen in Deutschland – eine virtuelle Rekonstruktion“ Initiative 9. November e.V.

Am 7. November 2021 wurde die Ausstellung Synagogen in Deutschland – eine virtuelle Rekonstruktion eröffnet. Die Ausstellung zeigt mit digitalen Technologien die virtuelle Rekonstruktion von mehr als 25 zerstörten Synagogen – entstanden an der TU-Darmstadt Es wird jedoch nicht nur die Geschichte der Zerstörung gezeigt, sondern ermöglicht mit Projektionen und Virtual-Reality eine neue Perspektive auf die Blütezeit der Synagogen in Deutschland.

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Führungen im November

an den folgenden Terminen werden ab 11:30 Führungen durch die Ausstellung „Ostend. Blick in ein jüdisches Viertel“ vom Jüdischen Museum Frankfurt angeboten:

  • 14. November 11:30
  • 28. November 11:30
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09.10.2021: Konzert zu Ehren von Frida und Erich Itor Kahn

Erich Itor Kahn war ein deutscher Musiker und Komponist, der als Jude und Komponist sogenannter „entarteter Musik“ von den Nationalsozialisten ins Exil getrieben wurde. Sein Werk steht in engem Zusammenhang mit der Schönberg-Schule und der Zwölftonmusik. Seine Frau Frida war eine herausragende Pianistin.

Beide sind in unserer Ausstellung „Musik als Form geistigen Widerstandes – Jüdische Musikerinnen und Musiker 1933-1945. Das Beispiel Frankfurt am Main“ vorgestellt.

Erich Itor Kahn wohnte in Frankfurt, als er 1927 sein Divertimento für Cembalo, Flöte und Geige schrieb. Doch obwohl er von 1928 bis 1933 beim Radio Frankfurt (dem Vorgänger des Hessischen Rundfunks) arbeitete, wurde dieses Werk niemals in Deutschland aufgeführt. Speziell für die diese deutsche Uraufführung wurde eine neue Edition der Noten in New York bestellt und angefertigt.

Der Hessische Rundfunk hat als unserer Kooperationspartner das Konzert aufgenommen und es wird am 30.10. auf HR2 um 17 Uhr gesendet. Einen kurzen Mitschnitt finden Sie hier:

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