
Erich Itor Kahn war ein deutscher Musiker und Komponist, der als Jude und Komponist sogenannter „entarteter Musik“ von den Nationalsozialisten ins Exil getrieben wurde. Sein Werk steht in engem Zusammenhang mit der Schönberg-Schule und der Zwölftonmusik. Seine Frau Frida war eine herausragende Pianistin.
Beide sind in unserer Ausstellung „Musik als Form geistigen Widerstandes – Jüdische Musikerinnen und Musiker 1933-1945. Das Beispiel Frankfurt am Main“ vorgestellt.
Erich Itor Kahn wohnte in Frankfurt, als er 1927 sein Divertimento für Cembalo, Flöte und Geige schrieb. Doch obwohl er von 1928 bis 1933 beim Radio Frankfurt (dem Vorgänger des Hessischen Rundfunks) arbeitete, wurde dieses Werk niemals in Deutschland aufgeführt. Speziell für die diese deutsche Uraufführung wurde eine neue Edition der Noten in New York bestellt und angefertigt.

Der Hessische Rundfunk hat als unserer Kooperationspartner das Konzert aufgenommen und es wird am 30.10. auf HR2 um 17 Uhr gesendet. Einen kurzen Mitschnitt finden Sie hier:



