WI(E)DERSPRECHEN

Im Rahmen des szenischen Seminars »Bühnenbesetzungen. Die Affäre(n) um Rainer Werner Fassbinders (RWF) Stück ‚Der Müll, die Stadt und der Tod’« an der Goethe-Universität Frankfurt entstand unter dem Mentoring des Künstlers Tucké Royale ein Audiowalk, der entlang der Stationen des Kammerspiels des Schauspiel Frankfurt, der Paulskirche, dem Börneplatz, der ehemaligen Synagoge an der Friedberger Anlage und dem 1. Polizeirevier führt. Der Audiowalk thematisiert die Bühnenbesetzung 1985 durch Mitglieder der Jüdischen Gemeinde, den Streit um den Börneplatz und dessen Besetzung 1987 ebenso wie die Geschichte der ehemaligen Synagoge an der Friedberger Anlage und der heutigen Nutzung des Ortes durch die Initiative 9. November, er nimmt den Streit um den von Martin Walser geforderten Schlussstrich unter die Shoah auf und diskutiert bis in die Gegenwart führend den NSU 2.0.

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Filmtipp: Wir leben weiter

Wie konnte nach 1945 in Frankfurt wieder jüdisches Leben entstehen? Nach der Shoah? Mit dem Trauma der Konzentrations- und Vernichtungslager? Von den Frankfurter Juden, die nicht rechtzeitig vor dem Nazi-Terror fliehen konnten, überlebten nur wenige die Shoah.

In dem Film wird unter anderem Fiszel Ajnwojner porträtiert, der auch Teil unserer Ausstellung Displaced Persons – Vom DP-Lager Föhrenwald nach Frankfurt am Main ist.

Film in der HR-Mediathek anschauen

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Filmtipp: “Wir sind jüdische Deutsche”

Im Januar fanden im Hochbunker Dreharbeiten mit den Brüdern Fiszel und Simon Ajnwojner statt, es kam sogar der Kantor der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Yoni Rose, vorbei.

Teile der ARD Dokumentation “Wir sind jüdische Deutsche”, „Erbe und Identität seit 1945“ wurden in der Föhrenwald Ausstellung im Hochbunker gedreht. Der Film von Andrea Roth läuft am Sonntag den 21.2.2021 um 15:45 bis 16:30 Uhr auf ARD und ist jetzt auch in der ARD Mediathek.

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