Wir nehmen teil an Deutschlands größtem Kulturevent. Über 5.000 Denkmaltüren öffnen immer am 2. Sonntag im September deutschlandweit für Sie, Ihre Freunde und die ganze Familie. Entdecken Sie sonst nicht zugängliche Orte, lassen Sie sich von historischen Handwerkstechniken begeistern oder blicken Sie Experten bei Restaurierungsmaßnahmen exklusiv über die Schulter – am 13. September beim Tag des offenen Denkmals 2026.
mehr …Pressestimmen zum „Fernrohr in die Vergangenheit“
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 3.9.: Zerstörte Synagoge: Ein Fernrohr in die Vergangenheit – Die Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft im Frankfurter Ostend wurde im November 1938 zerstört – eine Installation macht sie nun mittels Virtual-Reality-Technik wieder sichtbar.
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurt-virtuelle-rekonstruktion-zeigt-zerstoerte-synagoge-accg-201183894.html
FRANKFURTER RUNDSCHAU vom 2.9.: Auferstehung einer Synagoge: Ein intensiver Blick ins Damals – Die feierliche Eröffnung des „Fernrohrs in die Vergangenheit“ an der früheren Synagoge ist auch eine Mahnung für die Gegenwart. Weitere virtuelle Rekonstruktionen sollen folgen.
https://www.fr.de/frankfurt/auferstehung-einer-synagoge-ein-intensiver-blick-ins-damals-94472143.html
HESSENSCHAU vom 2.9.: „Fernrohr in die Vergangenheit“ Zerstörte Frankfurter Synagoge wird mit Virtual Reality wieder sichtbar – Die Nationalsozialisten brannten sie nieder, plünderten und bauten einen Bunker auf den Grundmauern: Durch ein „Fernrohr in die Vergangenheit“ wird nun die ehemals größte Frankfurter Synagoge wieder sichtbar – zumindest virtuell.
https://www.hessenschau.de/kultur/virtual-reality-tu-darmstadt-macht-zerstoerte-synagoge-in-frankfurt-wieder-sichtbar-v1,synagoge-106.html
FRANKFURTER NEUE PRESSE vom 16.7.: Im Okular wird Synagoge wieder wahr – Fernglas ermöglicht Blick in die Vergangenheit des zerstörten Gotteshauses
FRANKFURTER RUNDSCHAU vom 3.7.: Fernrohr in die Vergangenheit lässt die Synagoge auferstehen – Die Synagoge an der Friedberger Anlage soll wieder sichtbar werden – wenigstens virtuell. Ein Projekt macht es möglich und braucht noch Spenden.
https://www.fr.de/frankfurt/fernrohr-in-die-vergangenheit-laesst-die-synagoge-auferstehen-94381877.html
Pressemitteilung: Die Synagoge Friedberger Anlage wird für die Stadtgesellschaft wieder sichtbar

(c) Technische Universitaet Darmstadt FG Digitales Gestalten
Die Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft an der Friedberger Anlage, einst die größte Frankfurter Synagoge, eingeweiht am 29. August 1907, wurde durch die Naziverbrecher im Novemberpogrom 1938 in Brand gesteckt und vollständig zerstört.
In einem Festakt am 1. September 2026 am Standort der zerstörten Synagoge in der Friedberger Anlage, am Hochbunker, den die Nazis 1942 durch Zwangsarbeiter an der Stelle des Gotteshauses errichten ließen, machen wir, Initiative 9. November e.V. und das Fachgebiet Digitales Gestalten der TU Darmstadt, sie für die Stadtgesellschaft wieder sichtbar:
An der Friedberger Anlage gegenüber dem Bunker wird ein Gestell in Form eines Fernrohrs aufgestellt, das „Fernrohr in die Vergangenheit“. Wenn man hindurch schaut, sieht man nicht den Bunker, sondern die Synagoge, so wie sie aussehen würde, wenn sie nicht durch die Deutschen Faschisten zerstört worden wäre. Mit den Virtuell Reality-Brillen kann man sich auch im Inneren der Synagoge bewegen.
Die im „Fernrohr in die Vergangenheit“ und den VR-Brillen verwendete neue virtuelle Rekonstruktion der Synagoge wurde im Rahmen des Projektes „Visualisierung des Zerstörten – Synagogen im Rhein-Main-Gebiet“ vom Fachgebiet Digitales Gestalten der TU Darmstadt aktualisiert. Die Stiftung Giersch unterstützte das Projekt. Das Fernrohr in die Vergangenheit wurde von der Stiftung Citoyen, der DZ-Bank, der Hessischen Staatskanzlei, der Holger Koppe-Stiftung, dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, der Naspa Stiftung und vielen Einzelspendern gefördert.
Konzert mit Werken verfolgter Frankfurter jüdischer Musiker:innen am 10. Mai 2026
Dieses Konzert fand im Rahmen einer Kooperation von Goethe-Universität, HfMDK, Initiative 9. November e.V., Musica Judaica e.V. und der Frankfurter Gesellschaft für neue Musik e.V. statt. Ziel ist es, die vergessenen Frankfurter jüdischen Musiker und Musikerinnen wieder sichtbar und hörbar zu machen. Dazu wurde 2025 an der Universität ein Seminar zum Thema „Jüdische Musiker:innen in Frankfurt bis zum Nationalsozialismus“ veranstaltet. Die dort recherchierten Biografien finden Niederschlag in einer kleinen Wanderausstellung. In Konzerten erklingt die Musik des wiederentdeckten Notenmaterials.
mehr …„Das Geschehen, was dann da war, hat mich sehr ergriffen.“
Interview mit Herrn Dr. h. c. Ernst Gerhardt1 (Auszüge)
