Mapping Memories – Ver(antw)ortung Börneplatz

Aus den Protesten um die Bebauung des Börneplatzes entstand unsere Initiative und um eben diesen Börneplatz geht es auch heute wieder. Zurzeit findet dort vom 9. bis 12. September die Veranstaltungsreihe „Mapping Memories Ver(antw)ortung Börneplatz“ statt. Am Samstag, den 11. September werden dort auch unsere langjährigen Mitglieder Prof. Diwi Dreysse und Dr.-Ing. Marc Grellert über virtuelle Synagogen sowie unser Erinnerungskonzept sprechen.

mehr …

Wir öffnen am 13. Juni!

Endlich können wir wieder Besucherinnen und Besucher empfangen! Ab dem 13. Juni haben wir wieder sonntags von 11:00 bis 14:00 Uhr geöffnet.

Aktuell gilt in Frankfurt die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet). Besucher müssen einen entsprechenden Nachweis mitbringen. Es gelten weiterhin die aktuellen Coronaverordnungen mit Maskenpflicht und Abstand in den Ausstellungen.

Informationen aus unserem Projekt: Samson Raphael Hirsch Schule in Frankfurt 

Juni 1808: Rabbiner Samson Raphael Hirsch wird in Hamburg geboren. 1851 erhielt er einen Ruf von der orthodoxen Israelitischen Religionsgesellschaft nach Frankfurt und prägte hier entscheidend das jüdische Leben. 1853 gründete Hirsch die Realschule (Primärschule, Sekundärschule, Mittelschule für Mädchen), die er auch leitete. Rabbiner Hirsch hat die Strömung der jüdischen Neo-Orthodoxie (Austrittsorthodoxie) gegründet. Zugleich gilt er als Modernisierer und orthodoxer Erneuerer. „Tora im Derech Erez“ bedeutet für ihn die Verknüpfung von Tradition, moderner Bildung und deutschem Patriotismus. Unterrichtet wurde in hebräischer Sprache und jüdischen Fächern, ferner in Deutsch, Mathematik und Geografie. Sein Augenmerk galt auch der Philosophie, Ethik, Literatur und Musik. Rabbiner Samson Raphael Hirsch starb am 31. Dezember.1888 in Frankfurt und wurde auf dem jüdischen Friedhof in der Rat-Beil-Straße begraben (1. Januar 1889).

Männerchor der Israelitischen Religionsgesellschaft unter der Leitung von Max Neumann
Nachweis: K`hal Adath Jeshurun, Washington Heights, Manhattan, NY
mehr …

Buchempfehlung: „Die Bildhauerin und das Kind“

Wir freuen uns ein neues Buch unseres langjährigen Mitglieds Petra Bonavita ankündigen zu können. Im März ist die neue Recherche „Die Bildhauerin und das Kind“ im Schmetterling Verlag erschienen.

Im Sommer 1945, nach dem Ende des Krieges, als die besiegten Deutschen sich in Entnazifizierungsverfahren vor den Siegern verantworten mussten, hat Hedwig Wittekind „Die wunderbare Rettung eines kleinen jüdischen Mädchens“ aufgeschrieben.

mehr …

Wuppertaler Student:innen der Architektur bearbeiten das Thema „Hochbunker in Frankfurt, Dilemma und Chance des Überschreibens“

Susanne Gross (USG Architekten und Stadtplaner GmbH), Professorin an der Wuppertaler Universität, stellte in diesem Semester das oben genannte Thema als Seminararbeit. 32 Student:innen meldeten sich sofort, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Eine Exkursion nach Frankfurt fand Anfang Mai statt, um vor Ort Eindrücke zu sammeln, die Gedenkstätte auf sich wirken zu lassen, mit Mitgliedern der Initiative 9. November e.V. zu sprechen und mit neuen Ideen wieder zurück an die Uni zu kommen.

mehr …