Forderung: U-Bahn Haltestelle für den Neuen Jüdischen Friedhof

Seit der Modernisierung der U5 Linie im Jahr 2016 gibt es keine eigene Haltestelle mehr für den Neuen Jüdischen Friedhof. 2017 wurde in einer Petition für eine eigene Haltestelle aufgerufen und diese 2018 erfolgreich eingereicht. Die Haltestelle sollte daraufhin 2022 stehen. Noch ist gar nichts passiert.
Allerdings gibt es nun eine neue Zusage vom Verkehrsdezernat, die Haltestelle am Neuen Jüdischen Friedhof soll bis 2025 wieder errichtet werden. Dazu auch die Frankfurter Rundschau vom 2.Februar [zum Artikel]

Zwei Jahre nach dem rassistischen Terroranschlag von Hanau

Am Samstag, den 19. Februar jährt sich zum zweiten Mal der schreckliche, rechtsextreme, rassistische Terroranschlag und Mord in Hanau. Der Mörder erschoss Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtovic, Vili Viorel Paun, Fatih Saracoglu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov. Sie alle waren Hanauer Bürger, waren Söhne, Töchter, Freunde, Bekannte, haben hier gearbeitet, gelebt, geliebt, gefeiert, gelernt, waren so wie wir alle – mit einem Unterschied: sie kamen aus anderen Ländern, oder ihre Eltern kamen aus anderen Ländern. Sie wurden von einem Rassisten ermordet, der ihr Leben als nichts wert angesehen hatte.

Noch immer ist nicht geklärt, welche Versäumnisse es bei der Polizei gab. Auch hier hieß es zuerst, es handle sich um „eine Schießerei“, auch hier gab es Versäumnisse der Polizei, die wahrscheinlich das Leben einiger Toten gekostet hat. Auch hier hat sich die Polizei gesetzwidrig und menschenverachtend gegenüber den Angehörigen der Ermordeten verhalten.

Die Familien fordern eine vollständige Aufklärung der Geschehnisse vom 19. Februar 2020!

Am Samstag finden in Hanau eine Gedenk-Kundgebung und Demonstration statt, kommt alle hin! Kein Vergeben! Kein Vergessen!

27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Wir möchten auf die wichtige Mitteilung der Lagergemeinschaft Auschwitz hinweisen:

Lagergemeinschaft AUSCHWITZ VERURTEILT NS-GLEICHSETZUNGEN BEI PANDEMIE-PROTESTEN

In einer Erklärung aus Anlass des 80. Jahrestags der sog. „Wannsee-Konferenz“ und des bevorstehenden Holocaust-Gedenktages am 27. Januar hat sich die Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer e.V. (LGA) scharf gegen Gleichsetzungen zwischen der gegenwärtigen Pandemie-Politik von Bund, Ländern und Kommunen einerseits und der nationalsozialistischen Terrorherrschaft andererseits gewandt.

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Trude Simonsohn 1921 – 2022

Ehrenbürgerin der Stadt FrankfurtDie Initiative 9. November erinnert

Trude Simonsohn bei der Veranstaltung: Es wären 100 Jahre zum Jubiläum der Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft. (c) 2007 Edith Marcello

Die erste Begegnung mit Trude Simonsohn blieb den meisten Menschen für immer im Gedächtnis. Wiederholten sich diese Begegnungen verbunden mit Gesprächen, Vorträgen, Würdigungen in Paulskirche und Universität, wie unsere Gruppe das Glück hatte miterleben zu dürfen, dann festigte sich der Eindruck von einer bedeutenden großen Persönlichkeit von Mal zu Mal mehr. Gleichzeitig wuchs die gute Erfahrung, dass Trude Simonsohn für das Engagement einer Bürgerinitiative wie der unseren jederzeit ansprechbar war, für Interviews ihre Wohnung zur Verfügung stellte, die inhaltliche Arbeit interessiert und wertschätzend begleitete und in vielfältiger Weise aktiv unterstützte.

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