Ausstellungstipp: Das Bockenheimer Netzwerk

Die Ausstellung von Petra Bonavita, die 2024 bei uns zu sehen war, wird vom 23. Januar bis 20. Februar in der Dondorf-Druckerei im 2. OG gezeigt.

Die von der Soziologin Petra Bonavita kuratierte Ausstellung „Das Bockenheimer Netzwerk Zivilcourage und Rettungswiderstand“ zeigt an ausgewählten Beispielen die Rettung von
Menschen, die von den Nationalsozialisten 1933 bis 1945 bedroht und verfolgt wurden. Bei Pfarrer Heinz Welke und dem Arztehepaar Fritz und Margarete Kahl in Frankfurt-Bocken
heim liefen die Fäden zusammen: sie versteckten Geflüchtete in ihrem Haus, organisierten Ausweise und Lebensmittelkarten, planten die Fluchtwege in die Schweiz und sprachen die
Unterstützer:innen an. Dabei werden die Gefahren deutlich, denen sich die Helfer und Retter aussetzten und die Zivilcourage, die für dieses widerständige Handeln nötig war.
droht und verfolgt wurden. Bei Pfarrer Heinz Welke und dem Arztehepaar Fritz und Margarete Kahl in Frankfurt-Bockenheim liefen die Fäden zusammen: sie versteckten Geflüchtete in ihrem Haus, organisierten Ausweise und Lebensmittelkarten, planten die Fluchtwege in die Schweiz und sprachen die Unterstützer:innen an. Dabei werden die Gefahren deutlich, denen sich die Helfer und Retter aussetzten und die Zivilcourage, die für dieses widerständige Handeln nötig war.

Ort:
Dondorf-Druckerei, 2. OG, Gabriel Riesser-Weg 3,
60325 Frankfurt am Main

Eröffnung:
Freitag, 23. Januar 2026, 17 Uhr mit einem Einführungsvortrag von Petra Bonavita

Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag 10 – 17 Uhr zu den Bürozeiten im 2.OG:dondorf

Ausstellungsführungen:
Mittwochs, 10-17 Uhr und nach Vereinbarung
(hartwig-thuermer@widerstand-1933-19.45.de oder 0170-1894607)