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SUMMARY:LEBEN ALS VERFOLGTE IN DER STADT DER TÄTER
DESCRIPTION:Am Samstag\, den 18. November\, organisiert das Frankfurter Netzwerk Erinnerungskultur einen ganztägigen Studientag zum Thema „Leben als Verfolgte in der Stadt der Täter Tausende Frankfurter Bürger:innen litten unter der Verfolgung durch den Nationalsozialismus\, sei es aus rassistischen\, politischen\, religiösen oder sonstigen Gründen. \nDie ehemals Verfolgten sahen sich oft auch nach dem Ende offiziellen Verfolgung weiterhin Schikanen der Behörden\, der Schulen\, der Krankenhäuser\, der zivilen Bevölkerung ausgesetzt als Fortsetzung dessen\, was sie und ihre Familien im 3. Reich erlitten haben. \nAnhand von Biographien der Menschen aus verschiedenen Gruppen der Opfer des Naziregimes\, die nach dem Krieg in Frankfurt gelebt haben\, zeigt das Netzwerk\, dass die Verfolgung nicht mit dem 8.5.1945 zu Ende war. \nDie Aufarbeitung und die Anerkennung des erlittenen Unrechts erfolgte und erfolgt dabei in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Bis heute sind manche Opfergruppen mehr im kulturellen Gedächtnis verankert wie andere. \nDieser Kampf um Anerkennung führte und führt bis heute mitunter zu einer „Opferkonkurrenz“\, in der Leid gegen Leid aufgewogen wird. \nMit dieser Veranstaltung will das Netzwerk zeigen\, dass es keine Opfer erster oder letzter Klasse gibt\, dass es keine „Opferkonkurrenz“ gerade für unsere Erinnerungskultur geben darf. Die Gründe und die Formen\, wie auch die Dauer und die Anerkennung der Verfolgung durch die Mehrheitsgesellschaft sind unterschiedlich\, das erlittene Unrecht und Leid individuell\, die daraus abzuleitenden Konsequenzen aber sind universell. \nDer Eintritt ist frei\, um Anmeldung wird unter hausamdom@bistumlimburg.de gebeten.  \nProgrammablauf:  \n09:30                                    Ankommen\n10:00                                     Begrüßung  \n10:15 Uhr                         Verfolgt wegen ihres Glaubens\nErika und Günter Krämer\, Forschung zur Geschichte der Zeugen Jehovas in Frankfurt am Main \n 10:45 Uhr                         Die Verfolgung und Diskriminierung Homosexueller endete nicht 1945\nChristian Setzepfandt\, Historiker  \n11:15 Uhr                         „Fahrende“ und „ehemals Fahrende“ im gesellschaftlichen Spannungsfeld – ehemals verfolgt – heute in der Gesellschaft gebraucht\nDr. Sonja Keil\, Netzwerk Erinnerungskultur \n 11:45 Uhr                         Zwischen Verfolgung und Ausgrenzung – Die lange Hoffnung der Opfer auf Rehabilitation\nMargarete Hamm\, Arbeitsgemeinschaft Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten (AG BEZ) \n 12:15 Uhr                          „Könnten Sie sich vorstellen\, wieder hier zu leben?“ Angelika Rieber\, Projekt jüdisches Leben Frankfurt  \n12:45 Uhr                         Mittagspause \n13:30 Uhr                         „Widerstand 1933 – 1945 und folgend am Beispiel einer Biografie“\nBruni Freyeisen\, Ettie-und-Peter-Gingold-Erinnerungsinitiative\, VVN-BdA Frankfurt am Main \n 14:00 Uhr                         Zwangsarbeit – Ein Verbrechen mitten im Alltag\nLioba Martini\, Geschichtsort Adlerwerke \n 14:30 Uhr                         Emil Schmitt – Geschichte eines „Gemeinschaftsfremden“\nHeidi Stögbauer\, Netzwerk Erinnerungskultur  \n15:00 Uhr                         World Café. „Leben als Verfolgte in der Stadt der Täter“ \n15:45 Uhr                         Pause \n16:00                                 Abschlussdiskussion: Gemeinsam erinnern – voneinander lernen \n 17:00                                 Ende der Tagung \n  \nDem Frankfurter Netzwerk Erinnerungskultur gehören an:  \n\nAK Jüdische Pflegegeschichte\nEttie-und-Peter-Gingold-Erinnerungsinitiative\nFörderverein für die Errichtung einer Gedenk- und Bildungsstätte KZ Katzbach in den Adlerwerken und zur Zwangsarbeit in Frankfurt am Main e. V.\nFörderverein Sinti und Roma e. V.\nForschung zur Geschichte der Zeugen Jehovas in Frankfurt am Main\nForschung zur Geschichte der Zeugen Jehovas in Frankfurt am Main\nGegen Vergessen – Für Demokratie e. V.\nInitiative 9. November e. V.\nInitiative Stolpersteine Frankfurt am Main e. V.\nKultur im Ghetto e. V.\nProjekt Jüdisches Leben e. V.\nStudienkreis deutscher Widerstand 1933-45 e. V\nVerein für Frankfurter Arbeitergeschichte e. V.\nVolksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Gemeinsam für den Frieden\, Landesverband Hessen\nVVN-BdA Frankfurt am Main\n\nweitere Infos
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LOCATION:Haus am Dom\, Domplatz 3\, Frankfurt am Main\, 60311\, Deutschland
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