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SUMMARY:Erinnern an den 9. November
DESCRIPTION:Vor 88 Jahren\, am 9. November 1938\,\nbrannten in Deutschland die Synagogen. \nAuch die Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft\nhier in Frankfurt an der Friedberger Anlage\nwurde im Pogrom 1938 von den Nazis zerstört. \nIn der Zeit\, in der in Deutschland eine faschistische Partei\nimmer stärker wird\, laden wir Sie alle am Sonntag\, den\n9. November um 17 Uhr ein\, um der Zerstörung der Synagogen\nund der Ermordung der Frankfurter Juden zu gedenken. \nAuf der Außenfassade zeigt der World Jewish Congress die virtuelle Rekonstruktion der Synagoge (TU Darmstadt\, FB Digitales Gestalten). \nUnsere Ausstellungen sind am Abend geöffnet.
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SUMMARY:Tsi darf es azoy zayn? - Muss es so sein? Jiddische Ghetto Tangos
DESCRIPTION:Jiddische Ghetto Tangos – Teil einer künstlerischen Veranstaltungsreihe TANGO – Musik\, die Menschen eine Stimme gibt und ihre Geschichten erzählt \nInternationales Projektensemble „Barrio de Tango“:\nLloica Czackis (Gesang)\nAgustina Taborda und Christian Gerber (Bandoneon)\nHeiner Köhnen und Thu Trang Sauer (Violine)\nJuliette Lopez (Piano)\nSophia Price (Kontrabass) \nDer Tango entstand gegen Ende des 19. Jahrhundert in Buenos Aires und Montevideo als Ergebnis einer Verschmelzung verschiedener Kulturen. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg eroberte der Tango allerdings schon West- und Osteuropa. In Berlin wurde die Musik zum Soundtrack der Goldenen Zwanziger und fester Bestandteil der modernen Massenkultur. Insbesondere osteuropäisch-jüdische Komponisten schrieben in dieser Zeit neue Tangos. \nMit mehr als 3.000 komponierten Tangos entwickelte sich Warschau zur osteuropäischen Hauptstadt dieser Musik und in Städten mit großen jiddisch-sprachigen Gemeinden und auch im Shtetl wurden jiddische Tangos gespielt. \nIm Zweiten Weltkrieg und während der Shoah war der Tango so zweifelsohne auch in Osteuropa einer der beliebtesten Gesellschaftstänze und tauchte sowohl in Ghettos als auch in Konzentrationslagern auf. \nBefremdlich ist\, dass Tangos und Musik eine doppelte Rolle spielten: Einerseits dienten sie den Bewohnern und Häftlingen als Ausdrucksmittel der „Hoffnung auf Freiheit“. Andererseits wurden sie von ihren Unterdrückern als Instrument der Gewalt eingesetzt und zu einem Soundtrack der grauenhaften Vernichtung\, der mit Folter und Tod verbunden war. \nErleben Sie auf der Veranstaltung diese Musik und ihre Geschichten!\nErfahren und hören Sie: \n\nüber den Tango im Europa der Zwischenkriegszeit\nwie die Nazis die Bandoneonvereine in Deutschland verboten\nüber die Terrorfunktion von Musik in den Lagern\nwelche Rolle das Frankfurter „Institut zur Erforschung der Judenfrage“ bei der Zerstörung jüdischer Kulturgüter gespielt hat\nüber Kunst und Musik als Form des Widerstands in den Ghettos\nüber ein zeitgenössisches Tango-Projekt aus Kanada\, das von Erfahrungen von Holocaust-Überlebenden erzählt.
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SUMMARY:Ilse Weber & Theresienstadt – Film- und Musikabend im DFF
DESCRIPTION:Der Abend verbindet ein Konzert mit Liedern der jüdischen Schriftstellerin und Musikerin Ilse Weber (Mezzosopran: Monika Maria Neumann; Klavier: Werner Fürst) mit der Vorführung des tschechisch-slowakischen Films „V tichu / In Silence„ von Zdeněk Jiráský in der slowakischen Originalfassung mit englischen Untertiteln. Der Film erzählt die Schicksale jüdischer Künstler*innen im Ghetto Theresienstadt und wurde erst zwei Mal in deutschen Kinos gezeigt. Im Anschluss an den Film gibt es im Foyer bei Getränken und Snacks auf Spendenbasis Gelegenheit zum Austausch.
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