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SUMMARY:Führung: Hochbunker & Gedenkstätte - Ein Ort des Gedenkens Jüdischen Lebens in Frankfurt
DESCRIPTION:Führung mit: Sascha Stefan Ruehlow\n\nDer Hochbunker Friedberger Anlage steht inmitten der Grünanlage\, die sich um die Frankfurter Innenstadt zieht. Als eins der markantesten Gebäude an der vielbefahrenen Verkehrsstraße\, auf der täglich zehntausende Menschen vorbeikommen\, wird er oft als bauliches Kuriosum empfunden. Fast niemand weiß\, dass er als Gebäude für die Schrecken der Naziherrschaft in Frankfurt\, die verheerenden Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg & als Gedenkstätte für die Novemberprogrome 1938 steht. Der Charakter der Gedenkstätte soll bei der Führung gewahrt werden. Begleitet werden sie von Sascha Stefan Ruehlow auf dem 90 minütigen Rundgang.\n\n\nDIE VERANSTALTUNG\n\nDer Bunker beinhaltet verschiedene begehbare Ausstellungen zum jüdischen Leben speziell in Frankfurt. Es gibt neben einer Ausstellung zum jüdischen Leben im Stadtteil Ostend\, die vom Jüdischen Museum untergebracht ist\, weitere auf drei Etagen\, die sich beispielshalber mit den jüdischen DPs\, den Displaced Persons nach 1945 beschäftigt\, die im Lager Föhrenwald unterkamen & sich nach den Schrecken der Shoa zum Teil wieder in Frankfurt niederließen. Eine virtuelle Ausstellung beschäftigt sich zudem mit zerstörten Synagogen in ganz Deutschland vor 1938. Diese werden mittels Beamer in virtuellen Rekonstruktionen an die Innenwände des Bunkers geworfen\, sodass man den Eindruck erhält\, durch das noch nicht zerstörte Gebäude zu laufen. Hinzu kommen Ausstellungen zu jüdischen Musikern\, die deportiert und ermordet wurden\, sowie (Stand 2023) eine Fotoausstellung zu aktuellem jüdischen Leben in der Bundesrepublik Deutschland. \nDer Standort der ehemaligen Synagoge Friedberger Anlage war darüber hinaus der Wirkort von Rabbi Samson Raphael Hirsch\, der aufgrund seiner orthodoxen Ausrichtung ins Frankfurter Ostend in der Mitte des 19. Jahrhunderts berufen wurde. Er gilt als Erneuerer und Reformator des orthodoxen Judentums\, welches die Traditionen und die Moderne miteinander vereint\, und ist somit einer der wichtigsten jüdischen Theologen Deutschlands. \nBitte beachten: \nIn den kalten Monaten Winterkleidung anziehen\, da der Bunker nicht beheizt ist. \n\n\n\nINFOS\nDauer: 1\,5 Std.\nTreffpunkt: Gedenkstätte Bunker Friedberger Anlage\, Friedberger Anlage 5-6\, 60314 Frankfurt\nRollstuhl- und/oder Kinderwagengerecht: Nein\nMindestalter: keine Altersbegrenzung \n\n\nTickets und Anmeldung
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SUMMARY:Wiedereröffnung der Ausstellungen
DESCRIPTION:Die Winterpause ist vorbei und wir öffnen wieder regelmäßig den Bunker für den Besuch unserer Ausstellungen. Am Eröffnungstag wird es zu folgenden Ausstellungen eine Führung geben\, eine Anmeldung ist nicht erforderlich: \n11:30 Führung Ostend – Blick in ein Jüdisches Viertel mit Gabriela Schlick-Bamberger \n12:30 Führung Displaced Persons – Vom DP-Lager Föhrenwald nach Frankfurt am Main mit Gabriela Schlick-Bamberger \n13:15 Führung Synagogen in Deutschland – Eine virtuelle Rekonstruktion mit Kurator Marc Grellert \nAb dem 27. April bis Ende November haben wir jeden Mittwoch von 17-19 Uhr und jeden Sonntag von 11-14 Uhr geöffnet. Alle zwei Wochen findet eine Führung durch die Ostend Ausstellung statt.
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