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SUMMARY:Führung: Ostend - Blick in ein jüdisches Viertel
DESCRIPTION:Die Schau gewährt Einblicke in den Alltag von Jüdinnen und Juden\, in religiöse Strömungen\, Kultur\, Wohlfahrtspflege und in die wirtschaftliche Entwicklung des Quartiers\, das ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstand. Außerdem widmet sich die Ausstellung ausführlich der Zeit des Nationalsozialismus\, in der jüdisches Leben und jüdische Zeugnisse im Frankfurter Ostend systematisch vernichtet wurden. Auch der vorsichtige Neuanfang nach 1945 und die Wiederbegründung der Jüdischen Gemeinde sind Themen. \nDen Besucherinnen und Besuchern werden Wege zu den Erinnerungsorten im Viertel gewiesen. Ergänzend stellt die Website www.jewish-places.de Rundgänge und Orte bereit\, die die Ausstellung vertiefen und ergänzen. Die Veröffentlichungen „Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel“ und „The East End – Looking into a Jewish Quarter“ dokumentieren die Ausstellung in Text und Bild. Die Bücher können bei uns im Hochbunker\, im Museum Judengasse und im Jüdischen Museum für jeweils 10 Euro erworben werden. \nEine Ausstellung des Jüdischen Museums in Kooperation mit der Initiative 9. November e. V. \nDer Eintritt ist kostenfrei. Bitte denken Sie an warme Kleidung. Das Jüdische Museum bittet um Anmeldung über ihren Onlineshop.
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SUMMARY:Konzert mit Werken verfolgter Frankfurter jüdischer Musiker:innen
DESCRIPTION:Dieses Konzert findet im Rahmen einer Kooperation von Goethe-Universität\, HfMDK\, Initiative 9. November e.V.\, Musica Judaica e.V. und der Frankfurter Gesellschaft für neue Musik e.V. statt. Ziel ist es\, die vergessenen Frankfurter jüdischen Musiker und Musikerinnen wieder sichtbar und hörbar zu machen. \nDazu wurde 2025 an der Universität ein Seminar zum Thema „Jüdische Musiker:innen in Frankfurt bis zum Nationalsozialismus“ veranstaltet. Die dort recherchierten Biografien finden Niederschlag in einer kleinen Wanderausstellung. In Konzerten erklingt die Musik des wiederentdeckten Notenmaterials. Wir laden Sie ein\, dem ersten Konzert des Projekts „Gegen das Vergessen“ beizuwohnen. \nBernhard Sekles (1872-1934)\nSonate für Klavier und Violine Op.44 \nErnst Toch (1887-1964)\n„Ideas“ Op. 69 für Klavier \nMax Kowalski (1882-1956)\n„Japanischer Frühling“ 10 Lieder auf Nachdichtungen japanischer Gedichte\nFrankfurter Erstaufführung \nErich Itor Kahn (1905-1956)\nAus dem Divertimento per il Flauto e Violino con accompagnamento del Cembalo (1927) \nLieder von Rosy Geiger-Kullmann (1872-1964) und Willy Salomon (1891-1958) \nWir freuen uns auf Ihr Kommen!
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SUMMARY:Ausstellungseröffnungen: "Die Synagoge in der Unterlindau 23" und „Ich will sprechen über die Wahrheit\, die dort war"
DESCRIPTION:Jüdische Geschichte Sichtbar machen – Die Synagoge in der Unterlindau 23\nEin Projekt mit Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelisch-reformierten Gemeinde Frankfurt 2024-2025 \n \nDie Ausstellung zeigt die Ergebnisse eines Projekts von Konfirmandinnen und Konfirmanden\, die sich mit der fast vergessenen Synagoge in der Unterlindau 23 beschäftigt haben. Geforscht wurde sowohl zum Gebäude selbst als auch zu Menschen\, die mit der Synagoge verbunden waren. Auf 9 Roll-Ups und mit einigen Exponaten der Rekonstruktionen werden die beeindruckenden Ergebnisse präsentiert. Vor allem die maßstabsgetreuen analogen und digitalen Rekonstruktionen ermöglichen ein lebendiges Bild\, wie die Synagoge ausgesehen haben kann\, von der leider keine Fotografien mehr existieren. Gearbeitet wurde unter anderem mit Klemmbausteinen\, aber auch digitalen Hilfsmitteln (z.B. Minecraft oder Architektursoftware). Neben allgemeinen Informationen zur Synagoge werden in der Ausstellung auch Ausschnitte aus einem Rundgang durch das Westend gezeigt\, der unter anderem den Rabbiner Dr. Jakob Horovitz den Blick nimmt. \n1893 war die Synagoge als erste Synagoge im Westend als Teil der israelitischen Religionsschule gebaut worden. 1926 wurde sie dann durch ihre intensive Nutzung erweitert und durch den Weltkrieg komplett zerstört. Heute erinnert nur noch eine Gedenktafel an den ursprünglichen Standort. \nEine Konfirmandin sagt im Rückblick: „Die Synagoge zu rekonstruieren war\, als würde man ihr ein neues Leben geben. Das Thema hat mich wirklich berührt und ich finde es immer noch unglaublich\, dass man jeden Tag einfach so an der Gedenktafel vorbeigelaufen ist\, ohne sich Gedanken über die Geschichte dahinter zu machen. Umso mehr bin ich froh\, diese Synagoge noch einmal zum Leben zu erwecken und über sie Bescheid zu wissen.“ \nEine Publikation zum Projekt ist erhältlich. \nUnterstützt und gefördert wurde das Projekt u.a. durch die Jüdische Gemeinde Frankfurt\, das Buber-Rosenzweig-Institut (Synagogengedenkbuch Hessen)\, den Ortsbeirat 2 und das Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main. \n  \n  \n „Ich will sprechen über die Wahrheit\, die dort war“\nDie Ausstellung „Ich will sprechen über die Wahrheit\, die dort war. Der Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963–1965“ zeichnet die Geschichte des Gerichtsverfahrens nach – von den Vorermittlungen über die Hauptverhandlung bis hin zu den gesellschaftlichen und kulturellen Nachwirkungen. Anhand von Archivdokumenten\, Fotografien\, Tonaufnahmen sowie Videos mit Zeitzeug:innen-Interviews wird rekonstruiert\, wie es zu dem Prozess kam\, welche Motive die beteiligten Akteur:innen verfolgten und welche Folgen der Prozess für die Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen hatte. \nAusgangspunkt der Ausstellung war ein bei einer Recherche gefundener Brief des Frankfurter Juristen Henry Ormond an seinen polnischen Kollegen Jan Sehn aus dem Januar 1963. Darin beschreibt Ormond Überlegungen\, das Material\, das nicht im Prozess verwendet wurde\, gemeinsam mit Fritz Bauer in einer Ausstellung im Frankfurter Studierendenhaus zu zeigen – ein Vorhaben\, das damals nicht realisiert wurde. \nAnlässlich des 60. Jahrestages der Prozesseröffnung griff ein fünfköpfiges Kollektiv die Idee auf und entwickelte erstmals 2023 eine Ausstellung über den Auschwitz-Prozess\, die sich auf die Perspektive der Opfer und Überlebenden fokussiert und hervorhebt\, wie Zeug:innen oder Jurist:innen entscheidend dazu beitrugen\, dass die Wahrheit über Auschwitz ans Licht kommen konnte. \nDie Kurator:innen der Ausstellung arbeiten oder studieren in der Holocaustforschung\, der Rechtswissenschaft\, im Sammlungs- und im künstlerischen Bereich. Die Ausstellung war zunächst im Studierendenhaus Frankfurt\, ein Jahr später im Rathaus Römer zu sehen und wird nun erneut gezeigt. \nEine Ausstellung des Ausstellungskollektivs\, des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V. und der Initiative 9. November e.V. \n  \nEröffnung der Ausstellungen: Sonntag 3. Mai 2026 um 17:00 Uhr. \nBunker Friedberger Anlage 5-6\, 60314 Frankfurt \nDie beiden Ausstellungen sind bis Ende November 2026 zu sehen.
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SUMMARY:Führung: Ostend - Blick in ein jüdisches Viertel
DESCRIPTION:Die Schau gewährt Einblicke in den Alltag von Jüdinnen und Juden\, in religiöse Strömungen\, Kultur\, Wohlfahrtspflege und in die wirtschaftliche Entwicklung des Quartiers\, das ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstand. Außerdem widmet sich die Ausstellung ausführlich der Zeit des Nationalsozialismus\, in der jüdisches Leben und jüdische Zeugnisse im Frankfurter Ostend systematisch vernichtet wurden. Auch der vorsichtige Neuanfang nach 1945 und die Wiederbegründung der Jüdischen Gemeinde sind Themen. \nDen Besucherinnen und Besuchern werden Wege zu den Erinnerungsorten im Viertel gewiesen. Ergänzend stellt die Website www.jewish-places.de Rundgänge und Orte bereit\, die die Ausstellung vertiefen und ergänzen. Die Veröffentlichungen „Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel“ und „The East End – Looking into a Jewish Quarter“ dokumentieren die Ausstellung in Text und Bild. Die Bücher können bei uns im Hochbunker\, im Museum Judengasse und im Jüdischen Museum für jeweils 10 Euro erworben werden. \nEine Ausstellung des Jüdischen Museums in Kooperation mit der Initiative 9. November e. V. \nDer Eintritt ist kostenfrei. Bitte denken Sie an warme Kleidung. Das Jüdische Museum bittet um Anmeldung über ihren Onlineshop.
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SUMMARY:Wiedereröffnung der Ausstellungen
DESCRIPTION:Die Winterpause ist vorbei und wir öffnen wieder regelmäßig den Bunker für den Besuch unserer Ausstellungen. \nFür den Eröffnungstag am 26.4. haben wir ein besonderes Programm vorbereitet mit Führungen zu den folgenden Ausstellungen: \n\n11:30 Uhr: Ostend Ausstellung\, Führung mit Gabriela Schlick-Bamberger\n12:00 Uhr: Synagogen Ausstellung\, Führung mit dem Kurator Marc Grellert\n12:30 Uhr: Displaced Persons\, Führung mit dem Zeitzeugen Majer Szanckower\n13:00 Uhr: Einige waren Nachbarn\, Führung mit Renata Berlin (Vorstand\, Initiative 9. November)\n\nEine vorherige Anmeldung zu den Führungen ist nicht erforderlich. Bitte an warme Kleidung denken\, der Bunker ist unbeheizt und ist noch kalt vom Winter. \nAb dem 26. April bis Ende November haben wir jeden Mittwoch von 17-19 Uhr und jeden Sonntag von 11-14 Uhr geöffnet. Zweimal im Monat findet eine Führung des Jüdischen Museums durch die Ostend Ausstellung statt.
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SUMMARY:Führung: Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel
DESCRIPTION:Das Frankfurter Ostend hatte im Jahre 1895 mit etwa 45 Prozent den höchsten Anteil an jüdischer Bevölkerung in der Stadt\, viele davon osteuropäische Zuwanderer. Die größte Synagoge Frankfurts wurde im Jahre 1907 an der Friedberger Anlage festlich eingeweiht. Es gab soziale und religiöse Einrichtungen wie Thora-Schulen\, Suppenküchen\, Krankenhäuser und Kindergärten. In der NS-Zeit wurde der Stadtteil ein Zufluchtsort für jüdische Menschen aus dem Umland Frankfurts. Die Großmarkthalle war 1941/1942 Ausgangspunkt der Massendeportationen. Nach dem Krieg entwickelten sich im Ostend langsam neue Anfänge jüdischen Lebens. \nDie Ausstellung „Ostend. Blick in ein jüdisches Viertel“\, untergebracht in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg\, beleuchtet diese Geschichte. Die Führung durch die Ausstellung dauert 60 Minuten. \nAnmeldung unter besuch.jmf@stadt-frankfurt.de
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SUMMARY:Erinnern an den 9. November
DESCRIPTION:Vor 87 Jahren\, am 9. November 1938\,\nbrannten in Deutschland die Synagogen. \n Auch die Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft\nhier in Frankfurt an der Friedberger Anlage\nwurde im Pogrom 1938 von den Nazis zerstört. \nIn der Zeit\, in der in Deutschland eine faschistische Partei\nimmer stärker wird\, laden wir Sie alle am Sonntag\, den\n9. November um 17 Uhr ein\, um der Zerstörung der Synagogen\nund der Ermordung der Frankfurter Juden zu gedenken. \nAuf der Außenfassade wird die virtuelle Rekonstruktion\nder Synagoge (TU Darmstadt\, FB Digitales Gestalten) projiziert. \nWir eröffnen an diesem Abend eine kleine Ausstellung\nzur Zerstörung der Synagoge. \nMusikalische Begleitung: Pablo Olvera Salvador (Klarinette). \nUnsere Ausstellungen sind am Abend geöffnet.
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SUMMARY:Julius Meyer. November 1938
DESCRIPTION:Filmvorführung mit Lesung und anschließendem Gespräch mit dem Regisseur Heiko Arendt \nDer Film thematisiert die Verhaftung des Frankfurter jüdischen Rechtsanwalts und Notars Julius Meyer während des November-Pogroms 1938. In diesen Tagen wurden rund 3000 Frankfurter Juden – unter ihnen Julius Meyer – festgenommen und in die Festhalle getrieben\, bevor sie dann von dort in die Konzentrationslager Buchenwald und Dachau transportiert wurden. Julius Meyer überstand die Haftzeit in Buchenwald und konnte nach seiner Freilassung mit seiner Familie nach England fliehen. Dort schrieb er 1940 über die Ereignisse dieser Tage und die Vorfälle in der Frankfurter Festhalle. \nDer Schauspieler Jochen Nix liest im Film aus den Tagebuchaufzeichnungen des Julius Meyer. Die Lesung wird unterstützt durch Bilder der Festhalle. \nVor dem 40-minütigen Film liest Heiko Arendt aus Texten zum Novemberpogrom und der Zerstörung der Synagogen in Frankfurt. Er steht danach für ein Gespräch mit dem Publikum bereit. \nDer Eintritt ist frei. Über Spenden freuen wir uns natürlich. Bitte warme Kleidung mitbringen\, der Bunker ist recht kühl.
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SUMMARY:Führung: Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel
DESCRIPTION:Das Frankfurter Ostend hatte im Jahre 1895 mit etwa 45 Prozent den höchsten Anteil an jüdischer Bevölkerung in der Stadt\, viele davon osteuropäische Zuwanderer. Die größte Synagoge Frankfurts wurde im Jahre 1907 an der Friedberger Anlage festlich eingeweiht. Es gab soziale und religiöse Einrichtungen wie Thora-Schulen\, Suppenküchen\, Krankenhäuser und Kindergärten. In der NS-Zeit wurde der Stadtteil ein Zufluchtsort für jüdische Menschen aus dem Umland Frankfurts. Die Großmarkthalle war 1941/1942 Ausgangspunkt der Massendeportationen. Nach dem Krieg entwickelten sich im Ostend langsam neue Anfänge jüdischen Lebens. \nDie Ausstellung „Ostend. Blick in ein jüdisches Viertel“\, untergebracht in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg\, beleuchtet diese Geschichte. Die Führung durch die Ausstellung dauert 60 Minuten. \nAnmeldung unter besuch.jmf@stadt-frankfurt.de
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SUMMARY:Fast vergessen: Die jüdische Gemeinde Bockenheim und ihre Synagoge
DESCRIPTION:Vortrag von Christine Hartwig-Thürmer (Studienkreis Widerstand 1933-1945)\, Norbert Saßmannshausen und Wilhelm Breder (Freunde Bockenheims e.V.) \nRabbiner Dr. Jakob Horovitz\nIn Bockenheim gab es ab 1822 ein gleichberechtigtes Zusammenleben jüdischer und christlicher Deutscher mit völliger Gewerbefreiheit\, einem Stadtrat sowie einem Bürgerausschuss. Ab 1933 wurden die Mitglieder der jüdischen Gemeinde ins Exil gedrängt oder ermordet. Während der Pogromnacht wurde die Synagoge in Brand gesteckt. Dr. Jakob Horovitz\, der letzte Rabbiner\, wurde von der Gestapo zu Tode gefoltert. Heute erinnert hier nichts mehr an die jüdische Gemeinde. Lediglich für die Synagoge existiert eine Gedenkplatte. \nPlan der Grundstücke mit alter und neuer Synagoge\nDer Vortrag ist kostenlos\, wir freuen uns über eine Spende. Bitte warme Kleidung mitbringen\, der Bunker ist recht kühl.
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DESCRIPTION:Das Frankfurter Ostend hatte im Jahre 1895 mit etwa 45 Prozent den höchsten Anteil an jüdischer Bevölkerung in der Stadt\, viele davon osteuropäische Zuwanderer. Die größte Synagoge Frankfurts wurde im Jahre 1907 an der Friedberger Anlage festlich eingeweiht. Es gab soziale und religiöse Einrichtungen wie Thora-Schulen\, Suppenküchen\, Krankenhäuser und Kindergärten. In der NS-Zeit wurde der Stadtteil ein Zufluchtsort für jüdische Menschen aus dem Umland Frankfurts. Die Großmarkthalle war 1941/1942 Ausgangspunkt der Massendeportationen. Nach dem Krieg entwickelten sich im Ostend langsam neue Anfänge jüdischen Lebens. \nDie Ausstellung „Ostend. Blick in ein jüdisches Viertel“\, untergebracht in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg\, beleuchtet diese Geschichte. Die Führung durch die Ausstellung dauert 60 Minuten. \nAnmeldung unter besuch.jmf@stadt-frankfurt.de
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SUMMARY:Public tour of the World War II bunker and its exhibitions on Jewish life
DESCRIPTION:Jodean Ator offers an English-language tour of the World War II bunker and our current exhibitions with Jewish Ostend and Virtual Reality Reconstructed Synagogues. \nThis guided tour is part of Germany’s largest cultural event. Over 5\,000 historic buildings open their doors to you\, your friends\, and the whole family on the second Sunday in September throughout Germany. Discover places that are not normally accessible – on September 14 during Open Monument Day 2025. \nAbout this monument\nThe high-rise bunker at Friedberger Anlage was built in 1942 on the foundations of the synagogue of the Israelite Religious Society\, which had been destroyed by the Nazis. The November 9 Initiative commemorates the November pogroms and\, through exhibitions and events\, creates a space for confronting hatred\, anti-Semitism\, persecution\, and extermination. \nAccompanying program\nThe bunker is open to the public. We also offer the following six exhibitions: “Some Were Neighbors” examines individual responsibility in the Holocaust. “Burned Places” deals with the places in Frankfurt where books were publicly burned in 1933. “Synagogues in Germany” uses virtual reality to bring destroyed places of worship back to life. “Displaced Persons” tells the story of Jewish survivors arriving from Föhrenwald to Waldschmidtstraße in Frankfurt after 1945. The exhibition “Ostend – A Look at a Jewish Neighborhood” traces the former diversity of Jewish life in this district. “Music as a Form of Intellectual Resistance” pays tribute to Jewish musicians in Frankfurt during the Nazi era and their expulsion and murder.
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DESCRIPTION:Jodean Ator offers an English-language tour of the World War II bunker and our current exhibitions with Jewish Ostend and Virtual Reality Reconstructed Synagogues. \nThis guided tour is part of Germany’s largest cultural event. Over 5\,000 historic buildings open their doors to you\, your friends\, and the whole family on the second Sunday in September throughout Germany. Discover places that are not normally accessible – on September 14 during Open Monument Day 2025. \nAbout this monument\nThe high-rise bunker at Friedberger Anlage was built in 1942 on the foundations of the synagogue of the Israelite Religious Society\, which had been destroyed by the Nazis. The November 9 Initiative commemorates the November pogroms and\, through exhibitions and events\, creates a space for confronting hatred\, anti-Semitism\, persecution\, and extermination. \nAccompanying program\nThe bunker is open to the public. We also offer the following six exhibitions: “Some Were Neighbors” examines individual responsibility in the Holocaust. “Burned Places” deals with the places in Frankfurt where books were publicly burned in 1933. “Synagogues in Germany” uses virtual reality to bring destroyed places of worship back to life. “Displaced Persons” tells the story of Jewish survivors arriving from Föhrenwald to Waldschmidtstraße in Frankfurt after 1945. The exhibition “Ostend – A Look at a Jewish Neighborhood” traces the former diversity of Jewish life in this district. “Music as a Form of Intellectual Resistance” pays tribute to Jewish musicians in Frankfurt during the Nazi era and their expulsion and murder.
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DESCRIPTION:Jodean Ator offers an English-language tour of the World War II bunker and our current exhibitions with Jewish Ostend and Virtual Reality Reconstructed Synagogues. \nThis guided tour is part of Germany’s largest cultural event. Over 5\,000 historic buildings open their doors to you\, your friends\, and the whole family on the second Sunday in September throughout Germany. Discover places that are not normally accessible – on September 14 during Open Monument Day 2025. \nAbout this monument\nThe high-rise bunker at Friedberger Anlage was built in 1942 on the foundations of the synagogue of the Israelite Religious Society\, which had been destroyed by the Nazis. The November 9 Initiative commemorates the November pogroms and\, through exhibitions and events\, creates a space for confronting hatred\, anti-Semitism\, persecution\, and extermination. \nAccompanying program\nThe bunker is open to the public. We also offer the following six exhibitions: “Some Were Neighbors” examines individual responsibility in the Holocaust. “Burned Places” deals with the places in Frankfurt where books were publicly burned in 1933. “Synagogues in Germany” uses virtual reality to bring destroyed places of worship back to life. “Displaced Persons” tells the story of Jewish survivors arriving from Föhrenwald to Waldschmidtstraße in Frankfurt after 1945. The exhibition “Ostend – A Look at a Jewish Neighborhood” traces the former diversity of Jewish life in this district. “Music as a Form of Intellectual Resistance” pays tribute to Jewish musicians in Frankfurt during the Nazi era and their expulsion and murder.
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SUMMARY:Tag des offenen Denkmals
DESCRIPTION:Wir nehmen teil an Deutschlands größtem Kulturevent. Über 5.000 Denkmaltüren öffnen immer am 2. Sonntag im September deutschlandweit für Sie\, Ihre Freunde und die ganze Familie. Entdecken Sie sonst nicht zugängliche Orte\, lassen Sie sich von historischen Handwerkstechniken begeistern oder blicken Sie Experten bei Restaurierungsmaßnahmen exklusiv über die Schulter – am 14. September beim Tag des offenen Denkmals 2025. \nÜber dieses Denkmal\nDer Hochbunker an der Friedberger Anlage wurde 1942 auf den Grundmauern der von Nationalsozialisten zerstörten Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft gebaut. Dieser Ort ist ein besonderer: Er vereinigt in sich das Zerstörte – die zerstörte Synagoge – und das Zerstörende – den Bunker. Die Initiative 9. November erinnert an die November-Pogrome und schafft mit Ausstellungen und Veranstaltungen einen Raum zur Auseinandersetzung mit Hass\, Antisemitismus\, Verfolgung und Vernichtung. \nBegleitprogramm\nDer Bunker kann frei besichtigt werden. Zudem bieten wir folgende sechs Ausstellungen an: „Einige waren Nachbarn“ fragt nach individueller Verantwortung im Holocaust. „Verbrannte Orte“ behandelt die Orte in Frankfurt wo 1933 Bücher öffentlich verbrannt wurden. „Synagogen in Deutschland“ macht zerstörte Gotteshäuser durch Virtual Reality wieder erlebbar. „Displaced Persons“ erzählt vom Ankommen jüdischer Überlebender von Föhrenwald in die Waldschmidtstraße in Frankfurt nach 1945. Die Ausstellung „Ostend – Blick in ein Jüdisches Viertel“ zeichnet die ehemalige Vielfalt jüdischen Lebens in diesem Stadtteil nach. „Musik als Form geistigen Widerstandes“ würdigt jüdische Musiker:innen in Frankfurt während der NS-Zeit und ihre Vertreibung und Ermordung.
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SUMMARY:Führung: Hochbunker & Gedenkstätte - Ein Ort des Gedenkens Jüdischen Lebens in Frankfurt
DESCRIPTION:Führung mit: Sascha Stefan Ruehlow\n\nDer Hochbunker Friedberger Anlage steht inmitten der Grünanlage\, die sich um die Frankfurter Innenstadt zieht. Als eins der markantesten Gebäude an der vielbefahrenen Verkehrsstraße\, auf der täglich zehntausende Menschen vorbeikommen\, wird er oft als bauliches Kuriosum empfunden. Fast niemand weiß\, dass er als Gebäude für die Schrecken der Naziherrschaft in Frankfurt\, die verheerenden Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg & als Gedenkstätte für die Novemberprogrome 1938 steht. Der Charakter der Gedenkstätte soll bei der Führung gewahrt werden. Begleitet werden sie von Sascha Stefan Ruehlow auf dem 90 minütigen Rundgang.\n\n\nDIE VERANSTALTUNG\n\nDer Bunker beinhaltet verschiedene begehbare Ausstellungen zum jüdischen Leben speziell in Frankfurt. Es gibt neben einer Ausstellung zum jüdischen Leben im Stadtteil Ostend\, die vom Jüdischen Museum untergebracht ist\, weitere auf drei Etagen\, die sich beispielshalber mit den jüdischen DPs\, den Displaced Persons nach 1945 beschäftigt\, die im Lager Föhrenwald unterkamen & sich nach den Schrecken der Shoa zum Teil wieder in Frankfurt niederließen. Eine virtuelle Ausstellung beschäftigt sich zudem mit zerstörten Synagogen in ganz Deutschland vor 1938. Diese werden mittels Beamer in virtuellen Rekonstruktionen an die Innenwände des Bunkers geworfen\, sodass man den Eindruck erhält\, durch das noch nicht zerstörte Gebäude zu laufen. Hinzu kommen Ausstellungen zu jüdischen Musikern\, die deportiert und ermordet wurden\, sowie (Stand 2023) eine Fotoausstellung zu aktuellem jüdischen Leben in der Bundesrepublik Deutschland. \nDer Standort der ehemaligen Synagoge Friedberger Anlage war darüber hinaus der Wirkort von Rabbi Samson Raphael Hirsch\, der aufgrund seiner orthodoxen Ausrichtung ins Frankfurter Ostend in der Mitte des 19. Jahrhunderts berufen wurde. Er gilt als Erneuerer und Reformator des orthodoxen Judentums\, welches die Traditionen und die Moderne miteinander vereint\, und ist somit einer der wichtigsten jüdischen Theologen Deutschlands. \nBitte beachten: \nIn den kalten Monaten Winterkleidung anziehen\, da der Bunker nicht beheizt ist. \n\n\n\nINFOS\nDauer: 1\,5 Std.\nTreffpunkt: Gedenkstätte Bunker Friedberger Anlage\, Friedberger Anlage 5-6\, 60314 Frankfurt\nRollstuhl- und/oder Kinderwagengerecht: Nein\nMindestalter: keine Altersbegrenzung \n\n\nTickets und Anmeldung
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SUMMARY:Führung: Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel
DESCRIPTION:Das Frankfurter Ostend hatte im Jahre 1895 mit etwa 45 Prozent den höchsten Anteil an jüdischer Bevölkerung in der Stadt\, viele davon osteuropäische Zuwanderer. Die größte Synagoge Frankfurts wurde im Jahre 1907 an der Friedberger Anlage festlich eingeweiht. Es gab soziale und religiöse Einrichtungen wie Thora-Schulen\, Suppenküchen\, Krankenhäuser und Kindergärten. In der NS-Zeit wurde der Stadtteil ein Zufluchtsort für jüdische Menschen aus dem Umland Frankfurts. Die Großmarkthalle war 1941/1942 Ausgangspunkt der Massendeportationen. Nach dem Krieg entwickelten sich im Ostend langsam neue Anfänge jüdischen Lebens. \nDie Ausstellung „Ostend. Blick in ein jüdisches Viertel“\, untergebracht in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg\, beleuchtet diese Geschichte. Die Führung durch die Ausstellung dauert 60 Minuten. \nAnmeldung unter besuch.jmf@stadt-frankfurt.de
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DESCRIPTION:Das Frankfurter Ostend hatte im Jahre 1895 mit etwa 45 Prozent den höchsten Anteil an jüdischer Bevölkerung in der Stadt\, viele davon osteuropäische Zuwanderer. Die größte Synagoge Frankfurts wurde im Jahre 1907 an der Friedberger Anlage festlich eingeweiht. Es gab soziale und religiöse Einrichtungen wie Thora-Schulen\, Suppenküchen\, Krankenhäuser und Kindergärten. In der NS-Zeit wurde der Stadtteil ein Zufluchtsort für jüdische Menschen aus dem Umland Frankfurts. Die Großmarkthalle war 1941/1942 Ausgangspunkt der Massendeportationen. Nach dem Krieg entwickelten sich im Ostend langsam neue Anfänge jüdischen Lebens. \nDie Ausstellung „Ostend. Blick in ein jüdisches Viertel“\, untergebracht in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg\, beleuchtet diese Geschichte. Die Führung durch die Ausstellung dauert 60 Minuten. \nAnmeldung unter besuch.jmf@stadt-frankfurt.de
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DESCRIPTION:Das Frankfurter Ostend hatte im Jahre 1895 mit etwa 45 Prozent den höchsten Anteil an jüdischer Bevölkerung in der Stadt\, viele davon osteuropäische Zuwanderer. Die größte Synagoge Frankfurts wurde im Jahre 1907 an der Friedberger Anlage festlich eingeweiht. Es gab soziale und religiöse Einrichtungen wie Thora-Schulen\, Suppenküchen\, Krankenhäuser und Kindergärten. In der NS-Zeit wurde der Stadtteil ein Zufluchtsort für jüdische Menschen aus dem Umland Frankfurts. Die Großmarkthalle war 1941/1942 Ausgangspunkt der Massendeportationen. Nach dem Krieg entwickelten sich im Ostend langsam neue Anfänge jüdischen Lebens. \nDie Ausstellung „Ostend. Blick in ein jüdisches Viertel“\, untergebracht in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg\, beleuchtet diese Geschichte. Die Führung durch die Ausstellung dauert 60 Minuten. \nAnmeldung unter besuch.jmf@stadt-frankfurt.de
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DESCRIPTION:Das Frankfurter Ostend hatte im Jahre 1895 mit etwa 45 Prozent den höchsten Anteil an jüdischer Bevölkerung in der Stadt\, viele davon osteuropäische Zuwanderer. Die größte Synagoge Frankfurts wurde im Jahre 1907 an der Friedberger Anlage festlich eingeweiht. Es gab soziale und religiöse Einrichtungen wie Thora-Schulen\, Suppenküchen\, Krankenhäuser und Kindergärten. In der NS-Zeit wurde der Stadtteil ein Zufluchtsort für jüdische Menschen aus dem Umland Frankfurts. Die Großmarkthalle war 1941/1942 Ausgangspunkt der Massendeportationen. Nach dem Krieg entwickelten sich im Ostend langsam neue Anfänge jüdischen Lebens. \nDie Ausstellung „Ostend. Blick in ein jüdisches Viertel“\, untergebracht in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg\, beleuchtet diese Geschichte. Die Führung durch die Ausstellung dauert 60 Minuten. \nAnmeldung unter besuch.jmf@stadt-frankfurt.de
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SUMMARY:Eröffnung der Ausstellungen 'Einige waren Nachbarn' und 'Verbrannte Orte'
DESCRIPTION:Im 1. Stock zeigen wir in diesem Jahr die zwei Ausstellungen ‚Einige waren Nachbarn‘ und ‚Verbrannte Orte‘. \nNach der Annexion Österreichs sehen Anwohner zu\, wie österreichische Nationalsozialisten Juden zwingen\, den Bürgersteig zu schrubben. Wien\, März 1938. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes\nDie Ausstellung „Einige waren Nachbarn“ zeigt\, wie sich die einzelnen Menschen während der Zeit des Nationalsozialismus gegenüber ihren verfolgten Nachbarn\, Freunden\, Arbeitskollegen\, Klassenkameraden verhalten haben. Haben sie diese unterstützt oder verraten? Die zentrale Rolle Adolf Hitlers und anderer nationalsozialistischer Führer ist unbestreitbar\, aber sie waren auf unzählige andere angewiesen. Welche Rolle spielten die gewöhnlichen Menschen? Warum nahmen einige mit größtem Eifer an der Verfolgung von Juden teil\, während andere Mitläufer waren oder sich aus anderen Gründen anschlossen? Warum haben so wenige den Opfern geholfen? \nDie Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museums zeigt\, welche Motive und Zwänge die Entscheidungen und Verhaltensweisen von Individuen während des Holocaust beeinflussten. Die Ausstellung haben wir um die Situation in der Stadt Frankfurt ergänzt: wer hat gerettet? Wer hat denunziert? Wer hat profitiert? \nWie haben die städtischen Beamten der vormals „jüdischsten“ deutschen Stadt agiert\, haben sie „nur Befehle ausgeführt“ oder haben sie persönlich – zusätzlich – mehr getan. Oder umgekehrt – dank ihrer Position Menschen gerettet? \n„Nur dort wo man Bücher verbrennt\, verbrennt man am Ende auch Menschen“Gedenkplakette auf dem Römerberg Frankfurt am Main\nDie Ausstellung mit dem Titel „Verbrannte Orte“ behandelt die Bücherverbrennungen durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 mit dem Höhepunkt am 10. Mai 1933. \nDie Ausstellung ist Teil eines Gedenkprojektes des Fotografen Jan Schenck und des Vereins „Verbrannte Orte e.V.“. Sie behandelt die umfassende Kampagne gegen missliebige Schriftsteller:innen und Publizist:innen\, deren Bücher in öffentlich inszenierten Aktionen an mehr als 160 Orten verbrannt wurden\, und zeigt mit Fotografien den heutigen Zustand einiger Orte\, an denen diese Verbrennungen stattfanden. \nWir haben für die Präsentation der Ausstellung im Bunker neue Aspekte hinzugefügt. Zu den damaligen Ereignissen speziell in Frankfurt und Offenbach und zu den Repressalien gegen andere Bereiche der Kultur in den dreißiger Jahren.
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SUMMARY:Wiedereröffnung der Ausstellungen
DESCRIPTION:Die Winterpause ist vorbei und wir öffnen wieder regelmäßig den Bunker für den Besuch unserer Ausstellungen. Am Eröffnungstag wird es zu folgenden Ausstellungen eine Führung geben\, eine Anmeldung ist nicht erforderlich: \n11:30 Führung Ostend – Blick in ein Jüdisches Viertel mit Gabriela Schlick-Bamberger \n12:30 Führung Displaced Persons – Vom DP-Lager Föhrenwald nach Frankfurt am Main mit Gabriela Schlick-Bamberger \n13:15 Führung Synagogen in Deutschland – Eine virtuelle Rekonstruktion mit Kurator Marc Grellert \nAb dem 27. April bis Ende November haben wir jeden Mittwoch von 17-19 Uhr und jeden Sonntag von 11-14 Uhr geöffnet. Alle zwei Wochen findet eine Führung durch die Ostend Ausstellung statt.
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SUMMARY:Führung: Hochbunker & Gedenkstätte - Ein Ort des Gedenkens Jüdischen Lebens in Frankfurt
DESCRIPTION:Führung mit: Sascha Stefan Ruehlow\n\nDer Hochbunker Friedberger Anlage steht inmitten der Grünanlage\, die sich um die Frankfurter Innenstadt zieht. Als eins der markantesten Gebäude an der vielbefahrenen Verkehrsstraße\, auf der täglich zehntausende Menschen vorbeikommen\, wird er oft als bauliches Kuriosum empfunden. Fast niemand weiß\, dass er als Gebäude für die Schrecken der Naziherrschaft in Frankfurt\, die verheerenden Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg & als Gedenkstätte für die Novemberprogrome 1938 steht. Der Charakter der Gedenkstätte soll bei der Führung gewahrt werden. Begleitet werden sie von Sascha Stefan Ruehlow auf dem 90 minütigen Rundgang.\n\n\nDIE VERANSTALTUNG\n\nDer Bunker beinhaltet verschiedene begehbare Ausstellungen zum jüdischen Leben speziell in Frankfurt. Es gibt neben einer Ausstellung zum jüdischen Leben im Stadtteil Ostend\, die vom Jüdischen Museum untergebracht ist\, weitere auf drei Etagen\, die sich beispielshalber mit den jüdischen DPs\, den Displaced Persons nach 1945 beschäftigt\, die im Lager Föhrenwald unterkamen & sich nach den Schrecken der Shoa zum Teil wieder in Frankfurt niederließen. Eine virtuelle Ausstellung beschäftigt sich zudem mit zerstörten Synagogen in ganz Deutschland vor 1938. Diese werden mittels Beamer in virtuellen Rekonstruktionen an die Innenwände des Bunkers geworfen\, sodass man den Eindruck erhält\, durch das noch nicht zerstörte Gebäude zu laufen. Hinzu kommen Ausstellungen zu jüdischen Musikern\, die deportiert und ermordet wurden\, sowie (Stand 2023) eine Fotoausstellung zu aktuellem jüdischen Leben in der Bundesrepublik Deutschland. \nDer Standort der ehemaligen Synagoge Friedberger Anlage war darüber hinaus der Wirkort von Rabbi Samson Raphael Hirsch\, der aufgrund seiner orthodoxen Ausrichtung ins Frankfurter Ostend in der Mitte des 19. Jahrhunderts berufen wurde. Er gilt als Erneuerer und Reformator des orthodoxen Judentums\, welches die Traditionen und die Moderne miteinander vereint\, und ist somit einer der wichtigsten jüdischen Theologen Deutschlands. \nBitte beachten: \nIn den kalten Monaten Winterkleidung anziehen\, da der Bunker nicht beheizt ist. \n\n\n\nINFOS\nDauer: 1\,5 Std.\nTreffpunkt: Gedenkstätte Bunker Friedberger Anlage\, Friedberger Anlage 5-6\, 60314 Frankfurt\nRollstuhl- und/oder Kinderwagengerecht: Nein\nMindestalter: keine Altersbegrenzung \n\n\nTickets und Anmeldung
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SUMMARY:Führung: Hochbunker & Gedenkstätte - Ein Ort des Gedenkens Jüdischen Lebens in Frankfurt
DESCRIPTION:Führung mit: Sascha Stefan Ruehlow\n\nDer Hochbunker Friedberger Anlage steht inmitten der Grünanlage\, die sich um die Frankfurter Innenstadt zieht. Als eins der markantesten Gebäude an der vielbefahrenen Verkehrsstraße\, auf der täglich zehntausende Menschen vorbeikommen\, wird er oft als bauliches Kuriosum empfunden. Fast niemand weiß\, dass er als Gebäude für die Schrecken der Naziherrschaft in Frankfurt\, die verheerenden Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg & als Gedenkstätte für die Novemberprogrome 1938 steht. Der Charakter der Gedenkstätte soll bei der Führung gewahrt werden. Begleitet werden sie von Sascha Stefan Ruehlow auf dem 90 minütigen Rundgang.\n\n\nDIE VERANSTALTUNG\n\nDer Bunker beinhaltet verschiedene begehbare Ausstellungen zum jüdischen Leben speziell in Frankfurt. Es gibt neben einer Ausstellung zum jüdischen Leben im Stadtteil Ostend\, die vom Jüdischen Museum untergebracht ist\, weitere auf drei Etagen\, die sich beispielshalber mit den jüdischen DPs\, den Displaced Persons nach 1945 beschäftigt\, die im Lager Föhrenwald unterkamen & sich nach den Schrecken der Shoa zum Teil wieder in Frankfurt niederließen. Eine virtuelle Ausstellung beschäftigt sich zudem mit zerstörten Synagogen in ganz Deutschland vor 1938. Diese werden mittels Beamer in virtuellen Rekonstruktionen an die Innenwände des Bunkers geworfen\, sodass man den Eindruck erhält\, durch das noch nicht zerstörte Gebäude zu laufen. Hinzu kommen Ausstellungen zu jüdischen Musikern\, die deportiert und ermordet wurden\, sowie (Stand 2023) eine Fotoausstellung zu aktuellem jüdischen Leben in der Bundesrepublik Deutschland. \nDer Standort der ehemaligen Synagoge Friedberger Anlage war darüber hinaus der Wirkort von Rabbi Samson Raphael Hirsch\, der aufgrund seiner orthodoxen Ausrichtung ins Frankfurter Ostend in der Mitte des 19. Jahrhunderts berufen wurde. Er gilt als Erneuerer und Reformator des orthodoxen Judentums\, welches die Traditionen und die Moderne miteinander vereint\, und ist somit einer der wichtigsten jüdischen Theologen Deutschlands. \nBitte beachten: \nIn den kalten Monaten Winterkleidung anziehen\, da der Bunker nicht beheizt ist. \n\n\n\nINFOS\nDauer: 1\,5 Std.\nTreffpunkt: Gedenkstätte Bunker Friedberger Anlage\, Friedberger Anlage 5-6\, 60314 Frankfurt\nRollstuhl- und/oder Kinderwagengerecht: Nein\nMindestalter: keine Altersbegrenzung \n\n\nTickets und Anmeldung
URL:https://initiative-neunter-november.de/event/fuehrung-hochbunker-gedenkstaette-ein-ort-des-gedenkens-juedischen-lebens-in-frankfurt/
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DESCRIPTION:Führung mit: Sascha Stefan Ruehlow\n\nDer Hochbunker Friedberger Anlage steht inmitten der Grünanlage\, die sich um die Frankfurter Innenstadt zieht. Als eins der markantesten Gebäude an der vielbefahrenen Verkehrsstraße\, auf der täglich zehntausende Menschen vorbeikommen\, wird er oft als bauliches Kuriosum empfunden. Fast niemand weiß\, dass er als Gebäude für die Schrecken der Naziherrschaft in Frankfurt\, die verheerenden Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg & als Gedenkstätte für die Novemberprogrome 1938 steht. Der Charakter der Gedenkstätte soll bei der Führung gewahrt werden. Begleitet werden sie von Sascha Stefan Ruehlow auf dem 90 minütigen Rundgang.\n\n\nDIE VERANSTALTUNG\n\nDer Bunker beinhaltet verschiedene begehbare Ausstellungen zum jüdischen Leben speziell in Frankfurt. Es gibt neben einer Ausstellung zum jüdischen Leben im Stadtteil Ostend\, die vom Jüdischen Museum untergebracht ist\, weitere auf drei Etagen\, die sich beispielshalber mit den jüdischen DPs\, den Displaced Persons nach 1945 beschäftigt\, die im Lager Föhrenwald unterkamen & sich nach den Schrecken der Shoa zum Teil wieder in Frankfurt niederließen. Eine virtuelle Ausstellung beschäftigt sich zudem mit zerstörten Synagogen in ganz Deutschland vor 1938. Diese werden mittels Beamer in virtuellen Rekonstruktionen an die Innenwände des Bunkers geworfen\, sodass man den Eindruck erhält\, durch das noch nicht zerstörte Gebäude zu laufen. Hinzu kommen Ausstellungen zu jüdischen Musikern\, die deportiert und ermordet wurden\, sowie (Stand 2023) eine Fotoausstellung zu aktuellem jüdischen Leben in der Bundesrepublik Deutschland. \nDer Standort der ehemaligen Synagoge Friedberger Anlage war darüber hinaus der Wirkort von Rabbi Samson Raphael Hirsch\, der aufgrund seiner orthodoxen Ausrichtung ins Frankfurter Ostend in der Mitte des 19. Jahrhunderts berufen wurde. Er gilt als Erneuerer und Reformator des orthodoxen Judentums\, welches die Traditionen und die Moderne miteinander vereint\, und ist somit einer der wichtigsten jüdischen Theologen Deutschlands. \nBitte beachten: \nIn den kalten Monaten Winterkleidung anziehen\, da der Bunker nicht beheizt ist. \n\n\n\nINFOS\nDauer: 1\,5 Std.\nTreffpunkt: Gedenkstätte Bunker Friedberger Anlage\, Friedberger Anlage 5-6\, 60314 Frankfurt\nRollstuhl- und/oder Kinderwagengerecht: Nein\nMindestalter: keine Altersbegrenzung \n\n\nTickets und Anmeldung
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SUMMARY:Führung: Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel
DESCRIPTION:Das Frankfurter Ostend hatte im Jahre 1895 mit etwa 45 Prozent den höchsten Anteil an jüdischer Bevölkerung in der Stadt\, viele davon osteuropäische Zuwanderer. Die größte Synagoge Frankfurts wurde im Jahre 1907 an der Friedberger Anlage festlich eingeweiht. Es gab soziale und religiöse Einrichtungen wie Thora-Schulen\, Suppenküchen\, Krankenhäuser und Kindergärten. In der NS-Zeit wurde der Stadtteil ein Zufluchtsort für jüdische Menschen aus dem Umland Frankfurts. Die Großmarkthalle war 1941/1942 Ausgangspunkt der Massendeportationen. Nach dem Krieg entwickelten sich im Ostend langsam neue Anfänge jüdischen Lebens. \nDie Ausstellung „Ostend. Blick in ein jüdisches Viertel“\, untergebracht in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg\, beleuchtet diese Geschichte. Die Führung durch die Ausstellung dauert 60 Minuten. \nAnmeldung unter besuch.jmf@stadt-frankfurt.de
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SUMMARY:Erinnern an den 9. November
DESCRIPTION:Wir laden alle ein\, am Gedenken an die Pogrome 1938 teilzunehmen. Am 9. November werden wir\, wie jedes Jahr\, am Ort der zerstörten Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft um 17 Uhr Kerzen anzünden. Wir werden eine kurze Ansprache halten. \nMit Beginn der Dämmerung wird der World Jewish Congress eine Fassadenprojektion mit der virtuellen Rekonstruktion (TU Darmstadt\, FG Digitales Gestalten) der Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft an die Außenwand des Hochbunkers zeigen. \nMusikalische Begleitung: Ugne Varanauskaité (Klarinette) \nDie Ausstellungen im Hochbunker sind ab 17 Uhr geöffnet. \n 
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DESCRIPTION:Das Frankfurter Ostend hatte im Jahre 1895 mit etwa 45 Prozent den höchsten Anteil an jüdischer Bevölkerung in der Stadt\, viele davon osteuropäische Zuwanderer. Die größte Synagoge Frankfurts wurde im Jahre 1907 an der Friedberger Anlage festlich eingeweiht. Es gab soziale und religiöse Einrichtungen wie Thora-Schulen\, Suppenküchen\, Krankenhäuser und Kindergärten. In der NS-Zeit wurde der Stadtteil ein Zufluchtsort für jüdische Menschen aus dem Umland Frankfurts. Die Großmarkthalle war 1941/1942 Ausgangspunkt der Massendeportationen. Nach dem Krieg entwickelten sich im Ostend langsam neue Anfänge jüdischen Lebens. \nDie Ausstellung „Ostend. Blick in ein jüdisches Viertel“\, untergebracht in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg\, beleuchtet diese Geschichte. Die Führung durch die Ausstellung dauert 60 Minuten. \nAnmeldung unter besuch.jmf@stadt-frankfurt.de
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SUMMARY:Von der Wahrscheinlichkeit zu Überleben
DESCRIPTION:Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Janusz Garlicki zur Ausstellung 0=Frankfurt von Margarete Rabow. \nEs liest Ulrich Sonnenschein\, Autor und Moderator in der Kulturredaktion des HR. Mit ihm im Gespräch ist die Künstlerin Margarete Rabow. \n  \nJanusz Garlicki wird 1944 als 21-jähriger während des Warschauer Aufstandes festgenommen\, verschleppt\, und auf langen Wegen als Häftling in das KZ Katzbach in Frankfurt verbracht. Die ehemaligen Adlerwerke ge- und ver-brauchen Menschen in der Arbeit für die Rüstungsindustrie. \nDer spätere Journalist Garlicki beschreibt rückblickend die Erniedrigungen\, Verzweiflung\, Entmenschlichung hautnah und berührend\, aber auch die Sehnsüchte und Zweifel\, und seinen Willen zum Überleben mit immer wieder nachdenklichem Innehalten. Er beobachtet sich und sein Umgebendes genau\, stellt in die Tiefe gehenden Betrachtungen über Menschsein und Handeln an. \nWie ist überleben möglich?\nWie möglich ist überleben?\nWas kommt danach?\nWas bleibt? \n  \nDie Lesung ist kostenlos\, wir freuen uns über eine Spende. Bitte warme Kleidung mitbringen\, der Bunker ist recht kühl.
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